
Schon als sechsjähriger wußte Jiwei, dass er Maler werden will. Und obwohl das damals eigentlich verboten war, hat er so lange darum gebettelt, bis seine Schwester ihm einen Lehrer vermittelt hat, bei dem er heimlich Malunterricht nahm.




Nach dem Abschluss der Oberschule gehörte Jiwei dann der ersten Generation an, die nicht mehr aufs Land verschickt wurde, sondern sich gleich für ein Studium an der Akademie bewerben konnte.




Wie gut Jiwei zeichnen kann, habe ich schon ganz bald nach unserem Kennenlernen gesehen, als er mir auf einer Postkarte eine chinesische Nudelsuppe geschickt hat, die mir so richtig das Wasser im Mund zusammenlaufen ließ.







